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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen rund um die Wissenschaftliche Weiterbildung.

Häufige Fragen

 

Für wen ist Wissenschaftliche Weiterbildung?

Die wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote der Uni Freiburg sind unterschiedlich umfangreiche und kostenpflichtige Angebote, die berufsbezogen konzipiert sind. "Aus der Wissenschaft für den Beruf"! 

Wissenschaftliche Weiterbildung soll den Lernenden bei der Lösung ihrer Probleme im beruflichen Umfeld helfen und stellt damit für ihre Adressaten eine Dienstleistung dar.

Es gibt auch allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung, z.B. die Angebote für Gasthörende (gegen geringe Semestergebühr) und die Samstagsuni (beliebte gemeinsamen Vorlesungsreihe von Studium Generale der Universität und Volkshochschule Freiburg; diese Vorträge können kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden).

Liefmannhaus

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Auf die Voraussetzungen wird bei jedem Angebote gesondert hingewiesen. Berufsorientierte wissenschaftliche Weiterbildungen setzen in der Regel mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung und zum Teil auch einen ersten Hochschulabschluss voraus. Es gibt aber auch Angebote, die ohne Hochschulabschluss besucht werden können oder bei denen auch eine entsprechende Berufsausbildung als Voraussetzung ausreicht.

Was bedeutet berufsbezogen und was berufsbegleitend?

Berufsbezogen ist ein Angebot, wenn die Zielgruppe aus einem bestimmten beruflichen Bereich stammt und wenn sie ihre Erfahrungen und Fragen in den Lehr-Lern-Prozess einbringen kann.

Berufsbegleitend ist jedes Angebot, das von der zeitlichen Struktur vereinbar mit Beruf (und ggf. Familienarbeit) konzipiert ist: dazu gehört z.B. dass die Termine am Abend oder Wochenende stattfinden und dass mit Hilfe der Lernplattform und bestimmter dort abrufbarer digitaler Lernangebote jederzeit und individuell flexibel (z.B. in freier Zeit, auf Reisen etc.) gelernt und kommuniziert werden kann (online oder blended-learning). 

Was ist eigentlich ein Kontaktstudium?

Externe Teilnehmende sind im Kontakt mit Lehrenden und Forschenden der Universität und ihren Kooperationspartnern. Dieser "Kontakt" liegt dem Begriff zugrunde. Inzwischen wird der Begriff Kontaktstudium als Überbegriff für die modularen Strukturen verwendet, die für externe Teilnehmende konzipiert sind. Es sind keine Studiengänge und die Teilnehmenden am  Kontaktstudium  werden registriert, aber NICHT immatrikuliert,  haben also keinen Studierendenstatus.

Was sind Weiterbildungsmodule?

Module sind in sich geschlossene Weiterbildungseinheiten von 5-6 CP/ECTS. Unsere qualifizierten Weiterbildungsmodule im Blended-Learning-Format zeichnen sich durch ihren aktuellen Forschungsbezug und ihr flexibles Studienformat aus. Die Teilnehmenden erhalten in kurzer Zeit wissenschaftlich fundiertes Know-how. Die Teilnehmenden werden registriert, aber nicht immatrikuliert, haben also keinen Studierendenstatus.

Was ist das Baukastensystem?

Der sogenannte "Freiburger Baukasten" basiert auf der modularen Struktur in der Weiterbildung. Das bedeutet für die Nutzer eine größtmögliche Flexibilität in der Auswahl und Kombination. Die im Weiterbildungsbaukasten enthaltenen Bausteine haben jeweils einen Mindestumfang von fünf Credit Points (CP) nach ECTS. Im Weiterbildungsbereich umfasst 1 Credit Point mind. 25 Stunden Workload. Eine flexible und realistische Studierbarkeit für Berufstätige und die Kombinationsmöglichkeit unterschiedlicher Weiterbildungsbausteine ermöglicht auch partner- und hochschulübergreifende Angebote, z.B. für eine ganze Bildungsregion.

Ausblick: Die Hochschule Furtwangen und die Universität Freiburg bieten bereits zwei hochschulübergreifende Weiterbildungsangebote an. Hierbei werden Themen aus zwei Fachbereichen der jeweiligen Hochschulen miteinander kombiniert. Gemeinsam mit den Hochschulen in der Region Südbaden/Schwarzwald soll der Weiterbildungsbaukasten ausgebaut und weiterentwickelt werden. Davon profitieren alle Seiten: Die anbietenden Hochschulen, die Teilnehmenden und nicht zuletzt die Wirtschaft und Gesellschaft in Südbaden.

Welche (Weiterbildungs-)Abschlüsse kann ich erreichen?

Je nach Workload der Angebote oder der kombinierten Bausteine wird ein Certificate of Advanced Studies CAS (mind. 10 CP/ECTS), ein Diploma of Advanced Studies DAS (mind. 30 CP/ECTS) oder ein Weiterbildungsmaster (mind. 90 ECTS),erlangt.

Wer keine Prüfung oder Abschlussarbeit absolviert, erhält eine Teilnahmebescheinigung. 

Das Diploma Supplement* gibt jeweils detaillierte inhaltliche Auskunft über die erworbenen Kompetenzen und die Inhalte der Weiterbildung.

Mehr zu den Abschlüssen, die von Swissuni entwickelt und von der Uni Freiburg übernommen wurden...

Was bedeutet Blended Learning?

Wenn E-Learning mit kurzen Präsenzphasen verknüpft wird, spricht man von Blended Learning. Oft werden dabei ca. 20% der Lernstunden in Präsenz und ca. 80% online absolviert. Durch die Kombination von Online- mit Präsenzlehre und die gezielte didaktische Unterstützung profitieren die berufstätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Vorteilen beider Lernformen und können Weiterbildung und Arbeitsalltag unter einen Hut kriegen.

Was ist ein Diploma Supplement?

Das "Diploma Supplement" (DS) ist ein Text mit einheitlichen Angaben zur Beschreibung von Hochschulabschlüssen und akademischen Weiterbildungsabschlüssen und damit verbundener Qualifikationen.

Als ergänzende Information zu den offiziellen Dokumenten wie Weiterbildungszertifikate und Hochschulabschlüsse soll es - international und auch national - die Bewertung und Einstufung von akademischen Abschlüssen sowohl für Studien- als auch für Berufszwecke erleichtern und verbessern.

Was ist ein Masterstudiengang?

Es gibt konsekutive (direkt an einen Bachelorabschluss anschließende) und weiterbildende (nicht-konsekutive, auf Berufserfahrung fußende und meist berufsbegleitende) Masterstudiengänge. Einige Freiburger Weiterbildungsstudiengänge bauen sich modular auf, das heißt, dass man sich unter bestimmten Voraussetzungen nach dem Absolvieren von Elementen des "Freiburger Baukastens" entscheiden kann, einen regulären Master anzustreben. 

Registrierung oder Immatrikulation?

Im Bereich der Kurse, Module, CAS, DAS wird man als K-Studierende/r "registriert" und hat eingeschränkte Rechte.

In Weiterbildungsstudiengänge schreibt man sich ein und ist dann "immatrikuliert". Man erhält so auch den Studierendenstatus und die vollen Rechte von Studierenden.

Im Rahmen des sogenannten Lebenslangen Lernens lösen sich die Grenzen zwischen den Formaten zur Zeit immer weiter auf, sie müssen aber gesetzlich eingehalten werden.

Was kann ich mit wissenschaftlicher Weiterbildung erreichen?

Allgemein dienen unsere Angebote der Weiterqualifizierung (z.B. für Führungspositionen), in einigen Fällen dem Aufstieg sowie dem Wiedereinstieg, Quereinstieg oder der fachlichen Umorientierung von Berufstätigen und Arbeitssuchenden mit akademischen Interessen oder Hintergrund.

Diese Frage lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Die jeweiligen Ansprechpartner/innen können das für jedes einzelne Angebot erläutern.

Bildungsurlaub (Bildungszeitgesetz) und Bildungsprämie - wie geht das?

Bildungszeitgesetz

Die Universität ist seit 2016 als Anbieter von Bildungsveranstaltungen nach dem Bildungszeitgesetz in Baden-Württemberg anerkannt. 

Anerkennungsbescheinigung der Uni Freiburg als PDF

Möglich ist die Anrechnung von Bildungszeit zur Zeit in den Präsenzveranstaltungen einiger Masterstudiengänge (MA Taxation, International Taxation MBA), da diese Präsenzphasen z.B. über vier bis fünf Tage in Vollzeit stattfinden.

Hintergrund: Die Großzahl der Freiburger Angebote im Blended-Learning, Online oder abends und am Wochenende durchgeführt, gerade um berufsbegleitend absolviert werden zu können. Das bedeutet: der Anteil der Präsenzzeit an der gesamten Veranstaltung überwiegt hier nicht ... das wäre aber Voraussetzung für die Anerkennung als Bildungsurlaub. Es ist daher so, dass viele unserer Weiterbildungen zur Zeit nicht mit dem Bildungszeitgesetz in Übereinstimmung zu bringen sind, wir uns darum aber zunehmend bemühen.

n.b. Es ist also im Hinblick auf das Bildungszeitgesetz ein Nachteil, dass die Lehrenden im Hauptamt mit Studierenden beschäftigt sind und die Weiterbildung im Nebenamt und damit in ihrer Freizeit leisten.

Evaluation: Das Wirtschaftsministerium hat jetzt den Bericht zur Evaluation des Gesetzes veröffentlicht. Pressemeldung zur Evaluation und ihren Ergebnissen vom 14.3.2019

Bedingungen für die Bildungsprämie (Prämiengutschein für einkommensschwächere Personen) 

  • Aufsuchen einer Beratungsstelle. Nicht gefördert werden ALG I oder ALG II-Bezieher; Personen, die Meister-BAföG nach dem AFBG erhalten oder ohne Arbeitserlaubnis für Deutschland; Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, Studierende, Rentner/innen und Pensionäre und Personen, die weniger als 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind.
  • Wichtig: Das zu versteuernde Einkommen darf max. 20.000 € bei Alleinstehenden bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten unter Berücksichtigung der Kinderfreibeträge betragen.
  • Mindestalter 25 Jahre
  • maximaler Förderbetrag 500 €.
  • http://www.bildungspraemie.info

 

Wie wird die Qualität der Angebote gesichert?

Die Angebote werden von Wissenschaftler/innen der Universität Freiburg verantwortet. Bei der Qualitätssicherung gelten die Regeln des Akkreditierungsrats für Studiengänge; außerdem werden von Freiburg Academy vier zentrale Qualitätsmomente nach Swissuni zu Grunde gelegt: 

  • Wirkungsorientierung 
  • Zielgruppenorientierung  
  • Flexibilität  
  • Relevanz und Anschluss durch Partnerschaften 

Mehr dazu unter "Unser Qualitätsverständnis"

Wo kann ich mich beraten lassen?

Die fachliche Beratung für ein Angebot übernehmen die jeweiligen Ansprechpartner. Unterhalb jedes Angebotes (Menü links) sind Ansprechpartner mit Kontaktdaten notiert.

Für weitergehende Beratungsmöglichkeiten fragen Sie bitte

Welche Partner hat die Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Freiburg in Wirtschaft und Gesellschaft?

Der Erfolg von wissenschaftlicher Weiterbildung wird durch Kooperation und Austausch geprägt. Deshalb arbeitet die Wissenschaftliche Weiterbildung auch im Rahmen ihrer Projekte mit zahlreichen Akteuren aus Wirtschaft, Weiterbildung, Didaktik und E-Learning zusammen, z.B.:

  • Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien e.V. (DGWF)
  • Netzwerk Fortbildung Baden-Württemberg
  • Universitäre Weiterbildung Schweiz (Swissuni)
  • Hochschule Furtwangen und HFU Akademie
  • Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein
  • Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT
  • Südwestmetall
  • Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Manuelle Therapie (DGOMT)
  • Freiburger Materialforschungszentrum FMF u.a.

Welche technischen Voraussetzungen muss mein Computer erfüllen, damit ich an den Online-Phasen teilnehmen kann?

Die Online-Medien sind meistens flashbasiert auf gängige Browser optimiert. Daher benötigen Sie lediglich einen aktuellen Browser mit installiertem Flash-Player.

Damit Sie an den Online-Meetings teilnehmen und z.B. Vorlesungsaufzeichnungen ansehen können, empfehlen wir Ihnen einen DSL-Breitbandanschluss. Bei technischen Problemen steht den Teilnehmenden der technische Support unseres Rechenzentrums zur Verfügung.

Empfehlungen

  • Hardware: Rechner mit min. 1,4 GHz Prozessor, min.1 GB Arbeitsspeicher
  • Für Virtuelle Meetings: Headset (Empfohlen: USB-Ausführung) und ggf. Webcam
  • Betriebssystem: Microsoft Windows XP oder höher, Mac OS X 10.4 oder höher oder eine aktuelle Linux-Distribution Software
  • Aktueller Browser mit aktuellem Flash-Plugin
  • Adobe Reader (kostenlos im Netz für alle Systeme verfügbar)
  • Internetverbindung: eine DSL-Internetverbindung (empfohlen: DSL 2000 oder höher)