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Qualitätsverständnis

Weiterbildungsqualität ist unser Anspruch. Wir unterstützen nicht nur bei der qualitätsbewussten Entwicklung von neuen Angeboten, sondern evaluieren auch alle Angebote kontinuierlich. Dabei freuen wir uns über das detaillierte Feedback der Teilnehmenden und über den Dialog mit den Lehrenden.

Qualitätsziele und Verantwortlichkeiten

Qualitätsziele der Universität Freiburg im Bereich Studium und Lehre sind: Wissenschaftliches Denken, Kompetenzerwerb, Lehrkompetenz, Studierbarkeit, nachhaltiger Ressourceneinsatz und Serviceorientierung. Diese gelten gleichermaßen für die Wissenschaftliche Weiterbildung.

Anbietende

Die Anbietenden wissenschaftlicher Weiterbildung (Fakultäten, kooperierende Institute) gewährleisten fachlich/inhaltlich die Qualität der Angebotskonzeption und -umsetzung.

Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung

Die Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung unterstützt die Angebots- und Qualitätsentwicklung und übernimmt formale und koordinierende Aufgaben der Qualitätssicherung. Verschiedene Aufgaben der Abteilung zielen implizit/explizit auch auf Qualitätssicherung ab, z.B. die Beratung bei der Angebotsentwicklung, das Vernetzen mit zentralen Stellen der Universität und anderen Weiterbildungsprojekten oder die Prüfung von Projektberichten.

zum Qualitätskonzept der WissWB

Dialog

Die Qualitätssicherung und -entwicklung geschieht im Dialog mit den Personen, die Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung fachlich entwickeln und vertreten. Dies geschieht auf der Basis der Erfahrungen und Rückmeldungen sowie wichtiger Leitfragen. Transparenz, Ressourcenorientierung, Nutzen für die Anbietenden, Sinnhaftigkeit und Machbarkeit sind dabei wichtige Anliegen.

 

 

Akkreditierung  von Weiterbildungsstudiengängen (Master)

Für weiterbildende Studiengänge und Teile daraus (z.B. einzelne Module oder CAS) gilt der Prozess der Systemakkreditierung an der Universität Freiburg.

Die Universität Freiburg hat das Verfahren der Systemakkreditierung, durchgeführt mit der ZEvA Hannover, erfolgreich durchlaufen und ist (ohne Auflagen) bis zum Ende des Studienjahres 2025/2026 akkreditiert.

Werte des Leitbilds Lehre der Universität:

LERNEN. Als Forschungsuniversität setzt sich die Universität Freiburg zum Ziel, ihren Studierenden wissenschaftliche, fachliche und personale Kompetenzen zu vermitteln, die auch auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt anschlussfähig sind.

LEHREN. Didaktisch hochwertige Lehre wird sichergestellt und explizit gefördert, um den Kompetenzerwerb der Studierenden auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Dabei kommt der forschungsorientierten Lehre eine besondere Bedeutung zu.

RAHMEN. Durch nachhaltigen Ressourceneinsatz, zentrale Unterstützung und Serviceorientierung werden die Studienbedingungen an der Universität gesichert und weiterentwickelt.

WERTE. Bei der Planung und Umsetzung von Studium und Lehre sind die Herstellung und Wahrung von Chancengleichheit, die Würdigung von Diversität, die Förderung der Internationalisierung und das Streben nach Qualitätsentwicklung als immanente Ziele handlungsleitend.

Links

Leitbild Lehre der Universität Freiburg

Qualitätsmanagement Studium und Lehre der Universität Freiburg

Prozesshandbuch zum QM (nur uni-intern)

Rechtsangelegenheiten Studium und Lehre

Qualitätsmomente für Weiterbildungszertifikate

Grundsätzlich basieren Qualitätssicherung und Angebotsentwicklung sowie die interne Zertifizierung von CAS/DAS-Abschlüssen durch die Abteilung WIssenschaftliche Weiterbildung auf vier zentralen Qualitätsmomenten nach Swissuni, an denen der didaktische Aufbau und die formulierten Lernergebnisse beurteilt werden können: 

  • Wirkungsorientierung

Veränderungen in Wissen und Verhalten der Teilnehmenden, die zu Handlungserfolg im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext führen sind hier ein wichtiges Ziel. Weitere angebots- oder fachspezifische Wirkungen können zusätzlich definiert werden.

  • Zielgruppenorientierung

Ziel, Organisation, Methoden und Lernkultur sollen für die erklärte Berufs- bzw. Zielgruppe definiert und positiv umgesetzt sein.

  • Flexibilität

Die Angebote sind insofern dynamisch als sie sich in sinnvoller Weise kontinuierlich an sich wandelnde Bedürfnisse der Teilnehmenden und Bedingungskontexte anpassen. 

  • Relevanz und Anschluss durch Partnerschaften

Die Angebote spiegeln den aktuellen wissenschaftlichen Stand und Diskurs von Expert/inn/en, relevanter Gruppen und Fachorganisationen wieder.

Link

Qualitätsverständnis von swissuni

Prozessschritte bei der Qualitätssicherung

1. Information: Angebotsentwickelnde/Anbietende erhalten Information zu den geltenden Qualitätsstandards durch die Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung.

2. Beratung 1: Informations- und Beratungsgespräch zu den Qualitätsstandards zwischen Angebotsentwickelnden/Anbietenden und der Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung findet statt und wird dokumentiert.

3. Selbstdokumentation: Angebotsentwickelnde/Anbietende dokumentieren zu allen Qualitätskriterien (in knapper Form, ggf. mit Verweisen auf vorliegende Dokumente), wie diese jeweils umgesetzt werden und lassen die Selbstdokumentation der Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung zukommen.

4. Check: Die Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung prüft die Selbstdokumentation auf weiteren Beratungs-/Unterstützungsbedarf seitens der Angebotsentwickelnden/Anbietenden.

5. Beratung 2: Beratungs-/Rückmeldegespräch zur Selbstdokumentation zwischen Angebotsentwickelnden/Anbietenden und der Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung findet statt, ggf. mit ergänzender Information und Unterstützung, und wird dokumentiert (optional: bei Bedarf weiterer Termin).

6. Workshops: Die Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung organisiert bzw. koordiniert in Absprache mit den Angebotskoordinatorinnen und -koordinatoren mehrmals im Jahr themen-/ bedarfsorientierte Workshops bzw. Vorträge und Arbeitsgespräche zu qualitätsrelevanten Themen für die wissenschaftliche Weiterbildung. Angebotsentwickelnde/Anbietende nehmen an mindestens einem Termin jährlich aktiv teil.

7. Monitoring: Geplant ist, dass in Absprache zwischen der Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung, dem zentralen Qualitätsmanagement und den Anbietenden geeignete Indikatoren vereinbart und regelmäßig berichtet und besprochen werden und die qualitätsunterstützend wirken sollen. 

Stand: Oktober 2017


 

Das oben genannte Qualitätskonzept Wissenschaftliche Weiterbildung bezieht sich auf folgende Weiterbildungsformate der Universität Freiburg:

a) weiterbildende Studiengänge insofern als eine Beteiligung der FRAUW in den Prozessschritten der Akkreditierung gegeben ist.

b) verpflichtend auf modulare Angebote unterhalb der Studiengangebene mit dem Abschlussformat CAS/ DAS (Kontakt- oder Modulstudien im hochschulrechtlichen Sinne).

c) optional auf kleinteiligere Angebote des Kontakt- oder Modulstudiums (unterhalb der CAS-Ebene).

Nicht Gegenstand dieses Qualitätskonzeptes bzw. der nachfolgend genannten Prozesse sind gegenwärtig folgende Angebote: 

  • Die postgradualen, staatlich anerkannten Ausbildungen zum Psychologischen Psychotherapeuten Verhaltenstherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie): hier gilt das Psychotherapeutengesetz
  • Die Weiterbildungskurse von Cochrane Deutschland im Bereich Evidenzbasierte Medizin (z.T. als Fortbildungen durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt)
  • Die Weiterbildungskurse des Universitätsklinikums Freiburg im Bereich Psychosomatik/ Psychotherapie (als Fortbildungen von der Landesärztekammer anerkannt).

CAS und DAS: formale Qualitätssicherung der Abschlüsse

Beide Abschlüsse basieren auf den Grundlagen, die von Swissuni gelegt und von der Universität Freiburg übernommen wurden. Die wichtigsten Anforderungen und Voraussetzungen um ein Weiterbildungsdiplom (Diploma of Advanced Studies - DAS) und -zertifikat (Certificate of Advanced Studies - CAS) einzurichten:

1. Umfang

DAS: mindestens 30 ECTS

CAS: mindestens 10 ECTS

2. Dauer

DAS: mind. 2 Semester

CAS: 1 bis 2 Semester

3. Inhalt

Die Anbietenden bringen einen Nachweis der Nachfrageorientierung, basierend auf einer Marktanalyse: dazu gehören auch Angaben, in welcher Weise Anregungen von Arbeitgebern, Berufsverbänden, Absolventen/Absolventinnen und potentiellen Teilnehmenden eingeflossen sind. Damit reichen sie ein kohärentes Konzept mit Darstellung der fachlichen und überfachlichen Qualifikationsziele sowie der Kompetenzorientierung des Lehrangebots ein. 

4. Struktur und Ressourcen

Nachweislich mehr als 50% des Angebots wird bei Präsenzlehre von Lehrenden der Universität Freiburg erbracht. Bei Distanzlehre oder Blended-learning-Konzepten muss die Endverantwortung für die Konzeption und die einzelnen Lehrinhalte einschließlich ihrer Darstellung bei einem Professor oder einer Professorin der Universität Freiburg liegen.

5. Finanzplan

Der intern vorliegende Plan erläutert die Kostendeckung durch die Teilnehmerentgelte, die Einschätzung von Risiken und die Rücklagen zur Ausfallsicherung.

5. Qualitätssicherung und –entwicklung

Ein Konzept für die angebotsinterne Qualitätssicherung und –entwicklung mit Darstellung der Prozesse, Verantwortlichkeiten und Ressourcen in Verzahnung mit der Qualitätssicherung durch FRAUW liegt vor.