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"Weiter in Südbaden" (2016-2020)

Hochschulen bündeln Weiterbildungsangebote und machen sie nicht nur sichtbar, sondern schaffen auch hochschulübergreifende Strukturen zur Buchung und für andere Services. Damit rüsten sich zunächst die Hochschule Furtwangen und die Universität Freiburg im Verbund „Weiter in Südbaden“ für die Zukunft. Der gemeinsame Markenname ist in Vorbereitung.

Lebenslanges Lernen wird für die meisten Berufstätigen immer wichtiger. Für viele Fach- und Führungskräfte ist es deshalb selbstverständlich, sich im Laufe ihrer Karriere berufsbegleitend weiter zu qualifizieren. Die Universität Freiburg und die Hochschule Furtwangen entwickeln dazu seit vielen Jahren entsprechende Weiterbildungsangebote. Die zahlreichen und vielfältigen Angebote der beiden Hochschulen sollen nun auf einer gemeinsamen online Plattform dargestellt werden, die auch weiteren Hochschulen in Südbaden offenstehen wird.

Weiterbildungsinteressierte werden auf Angebote aus der Region zurückgreifen können, die den individuellen beruflichen Bedürfnissen und Berufs- und Lebenssituationen entsprechen. Der Verbund möchte das Profil der Hochschulen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung nachhaltig stärken und Weiterbildungsangebote für Berufstätige weiter ausbauen.

"Weiter in Südbaden" ist ein Projekt an der Universität Freiburg und der Hochschule Furtwangen.

Weiterbildungspreise 2017 und 2018 "Continuing Education Development Award" (CEDA)

Mit dem Continuing Education Development Award (CEDA) prämierte der Verbund ein Projekt zum Auf- und Ausbau von hochschul- und fächerübergreifenden Weiterbildungsangeboten mit bis zu 70.000 Euro. Im Fokus standen zwei Kriterien: Es soll in der Weiterbildung möglich sein, unterschiedliche Bausteine zu kombinieren, sodass das Angebot vielfältiger wird. Einheitliche Abschlüsse sollen Transparenz, Vergleichbarkeit und hohe Qualitätsstandards sicherstellen. Beide Kriterien finden sich in den Anforderungen der gestuften Weiterbildungsabschlüsse Certificate of Advanced Studies (CAS) und Diploma of Advanced Studies (DAS) wieder.

Auf den Preis konnten sich alle Mitglieder von „Weiter in Südbaden“ bewerben – sowohl Einzelpersonen als auch Teams.

2017 ging der CEDA an ein Projekt, das die Thales-Akademie in Kooperation mit der Universität Freiburg und der Hochschule Furtwangen durchführt: sie entwickeln das CAS Medizinethik. Diese wurde 2018/19 zum ersten Mal durchgeführt. Die Abschlussprüfungen fanden im Dezember 2019 statt.

CEDA 2018 ging an das Projekt „Wissenschaftliche Weiterbildung Kunsttherapie“ des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg. Mit der Förderung soll die Weiterbildung „Kunsttherapie“, die an der Katholischen Hochschule Freiburg auf eine langjährige Tradition zurückblickt, zukunftsorientiert weiterentwickelt werden. Erstmalig wird die Pädagogische Hochschule Freiburg ihr Fachwissen aus dem Institut der Bildenden Künste einbringen. Auch die Einbindung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und des Zentrums für Gerontologie und Geriatrie des Universitätsklinikums Freiburg ist neu.

Das Projektteam der Katholischen Hochschule Freiburg, Dr. Henriette Schwarz und Prof. Dr. Monika Wigger aus der Kunsttherapie und Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF) und Prorektorin Forschung und Weiterbildung, plant neben dem Aufbau von Kooperationen auch eine didaktische Weiterentwicklung.


Kontakt

Julia Juhnke, Projektkoordination

"Weiter in Südbaden"    

Tel: 0761/203-96764

Mail: 

www.hfu-akademie.de

https://www.wis.uni-freiburg.de/weiterinsuedbaden/

Die Ziele des Hochschulverbunds

  • Die Universität Freiburg und die Hochschule Furtwangen werden erstmals Angebote einheitlich modularisieren und bündeln. Ein regionaler „Weiterbildungsbaukasten“ soll entstehen: Perspektivisch soll es ermöglicht werden, dass Interessierte inhaltlich aufeinander abgestimmte Module belegen können, die durch den Hochschulverbund hochschulübergreifend angeboten werden. Den Teilnehmenden kommt dabei die fachliche Besonderheit und Stärke der verschiedenen Verbundpartner zugute.
  • Die Lernformen sollen flexibel gestaltet werden, z.B. online erfolgen, jedoch bleiben Präsenzphasen an den einzelnen Standorten ein unverzichtbarer Teil des Lern- und Bildungsprozesses.
  • Die Angebote der beiden Hochschulen werden übersichtlich auf einer gemeinsamen online Plattform präsentiert. Das Informationsangebot der Hochschulen über Weiterbildungen sowie Anlauf- und Beratungsstellen ist derzeit aufgrund der Vielfalt schwer zu durchschauen.
  • Gemeinsames strategisches Marketing soll die Weiterbildungsinteressierten auf die Angebote des Verbundes aufmerksam machen. Zusätzlich soll das Marketing Know-how an den jeweiligen Hochschulen und Fakultäten durch bedarfsgerechte Praxis-Workshops unterstützt werden.

 

Die beteiligten Hochschulen

Im ersten Schritt werden die Albert-Ludwigs-Universität und die Hochschule Furtwangen, die gemeinsam die Federführung innehaben, entsprechende strukturelle und rechtliche Voraussetzungen zwischen ihren Weiterbildungsangeboten schaffen.

Im zweiten Schritt soll der Verbund wachsen, indem weitere Hochschulen aus Südbaden die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren Weiterbildungsangeboten dem Verbund anzuschließen.

Die Mittelgeber

Rund 1,1 Millionen Euro stehen für die Einrichtung der neuen Strukturen und Angebote zur Verfügung. Das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg und der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union fördern das Vorhaben seit Januar 2016 für die nächsten fünf Jahre.                                             

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